Spielend lernen
Die Mitarbeiter lernen durch die Plattform wichtige Trainingsinhalte und erlangen gleichzeitig noch mehr Routine in der Nutzung der MyStore App, der unternehmensinternen Vertriebs-App von MediaMarkt und Saturn. Diese liefert detaillierte Produktinformationen für die Beratung und bietet Zugriff auf das Warenwirtschaftssystem, um Bestellungen in den Markt oder zum Kunden nach Hause direkt durchführen zu können.
Weitere Preisträger des reta Awards
Mit den retail technology awards europe werden jährlich 15 Handelsunternehmen für den Einsatz herausragender und innovativer IT-Lösungen in verschiedenen Kategorien prämiert. Der diesjährige reta award ist der nunmehr fünfte für MediaMarktSaturn nach Auszeichnungen für Roboter, Augmented Reality, kassenloses Bezahlen und KI.Weitere Preisträger in der Kategorie „Best Customer Experience“ sind:
- Edeka Digital: Eine Cloud-basierte Event-Streaming- und Management-Lösung wurde implementiert, um Stammdaten in den Märkten und der Lieferkette zu streamen. Die Plattform PubSub+ hilft dabei, Stammdaten in Echtzeit über Märkte, Rechenzentren und Cloud-Dienste hinweg effizienter zu verteilen.
- Schuhhaus Meyer hat eine Cloud-gestützte Marktplatzlösung eingeführt. Hiermit muss nur eine Musterkollektion bei Lieferanten bestellt werden, wodurch Lager- und Handhabungskosten gesenkt werden. Die Kundschaft kann den Artikel im Store anprobieren und per QR-Code nach Hause bestellen.
- Coop Genossenschaft: Über die Kundenkarte des Loyalitätsprogrammes „Coop Supercard“ werden relevante Einkaufsinformationen für individuelle Produktempfehlungen auf der Webseite genutzt. Zudem führte das Handelsunternehmen Mitte 2022 mit „Mein Coop“ einen persönlichen Online-Supermarkt ein, bei dem die Kundschaft die von ihnen bevorzugten Produkte durch eine gezielte Konfiguration auf einer Landingpage finden kann.
- Telefónica: Die Kampagne „Visible Net“ bewirbt das 5G-Netz von O2. In diesem Zuge wurde die Schaufensterfront eines O2-Stores in Berlin mit einer halbtransparenten LED-Wand umgebaut. Ein Bewegungssensor erkennt Passanten und lässt sie automatisch mit dem 5G-Netz interagieren, indem die Netzlinien ihren Schritten folgen oder stehenbleiben.
- Carrefour: Der französische Lebensmittelhändler hat eine Motion-Sensing-Technologie eingeführt, bei der ein Bewegungssensor lose Waren wie Obst erkennt. Wird der gewünschte Artikel aus dem Regal genommen, übermittelt der Sensor den PLU-Code an die Waage. Die Kundschaft muss den Kauf nur noch auf dem Display der Waage bestätigen und kann dann die gewünschte Menge unverpackt kaufen. Die Lösung ermöglicht es, Auswahlfehler und Warenverluste zu verringern.
- Bizim Toptan: Der türkische Großhändler bietet über seine Homepage Lieferungen und Click & Collect an. Dafür wurde ein datengesteuertes Prognosesystem implantiert, das auf maschinellen Algorithmen basiert und über die Lagerbestände entscheidet. Hierdurch ist eine genaue Vorhersage möglich, welche Produkte besonders nachgefragt werden.
- Die Schwarz Gruppe hat die KI-basierte Plattform Parsifal installiert, um die IT-Infrastruktur zu vereinfachen. Ziel ist, die verschiedenen und isolierten Einzellösungen zu bündeln und so einen standardisierten, internationalen Roll-Out der Projekte zu ermöglichen.
- Esprit: Der Modehändler hat eine Online-Software für seine Retail Stores entwickelt. Das Echtzeit-Filialwarenwirtschaftssystem bildet unter anderem Warenein- und -ausgang, Bestandsführung und Preisänderungen ab. Die relevanten Daten werden dabei an eine Datenbank gesendet, die POS-Transaktionen und Bestandsinformationen in Echtzeit zusammenführt.
- Edeka Aschoff hat den digitalen Einkaufswagen „SmartShopper“ eingeführt. Der Wagen ist mit einem Tablet ausgestattet. Mit dem zugehörigen Barcodescanner können Kunden die Waren zu ihrer Einkaufsliste hinzufügen. Um zu bezahlen, generieren sie am Gerät einen QR-Code und scannen diesen an der Kasse. Eine Waage am Einkaufswagen kontrolliert die Artikel mit ihrem Gewicht.
- Adidas entwickelte verschiedene Touchpoints für Stores, die Verbraucherbewegungen von der Straße, am Schaufenster oder in bestimmten Zonen im Geschäft identifizieren. Der Sporthändler möchte die Bewegungen der Kundschaft genau nachvollziehen, um Musik und Bilder an das Kundenverhalten anpassen zu können.
- Marks & Spencer hat die Bestellmöglichkeiten innerhalb seines Gastronomiekonzeptes erneuert. Dabei kann die Kundschaft per App bezahlen. Für die Zubereitung der Mahlzeiten wurde ein Küchenmanagementsystem eingeführt.
- Aldi Nord: Der kassenlose Store in Utrecht setzt Computer-Vision-Technologie ein und kommt ohne klassische Bezahlterminals oder Self-Checkout-Points aus. Möglich macht dies eine KI-Technologie und eine App: Sensoren in den Regalen sowie Kameras an der Decke erfassen alle Bewegungen der Produkte und ordnen sie der Kundschaft zu – unter Einhaltung aller datenschutzrechtlichen Standards. Beim Betreten des Marktes checkt die Kundschaft per QR-Code ein.
- Die Compass Group entwickelte einen autonomen Checkout für seinen Lebensmittelladen „Market x Flutter“. Kunden checken per QR-Code am Eingang ein. Die KI-basierte Kamera verwendet keine Gesichtserkennung und erstellt stattdessen virtuelle Avatare für die Kundschaft. Beim Verlassen des Ladens erhalten sie automatisch eine Quittung auf ihr Handy.
- Shufersal: Der israelische Lebensmittelhändler hat ein KI-basiertes Clip-On-Device eingeführt, das an jeden Einkaufswagentyp gesteckt werden kann. Das Tool erkennt hinzugefügte oder entfernte Artikel. Der Bildschirm zeigt eine Zusammenfassung von Produkten, Sonderangeboten und der Preise an.