Viele Elektronikunternehmen haben sich bereits dazu verpflichtet, ihre negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern, sei es durch den Wegfall von Einwegplastik und den Einsatz von wiederverwertbaren Verpackungen oder durch die Reduzierung von Kohlenstoffemissionen. Laut einer aktuellen Studie, die YouGov in 18 Ländern durchgeführt hat, sagen 52 Prozent der Verbraucher weltweit, dass es für sie wahrscheinlicher sei, Elektronikmarken zu kaufen, die sich darum kümmern, ihre Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern. Deutsche liegen hierbei mit 48 Prozent etwas unter dem weltweiten Durchschnitt. Mexikaner und Inder sagen dies am häufigsten (jeweils 73 Prozent).
Marke und Funktionen bleiben wichtiger
Demgegenüber stehen 50 Prozent in den weltweit untersuchten Märkten, die sagen, dass ihnen beim Kauf von elektronischen Geräten sowohl Marke als auch Funktionen und Modell wichtiger seien als die Nachhaltigkeitsnachweise der Marke. In Deutschland treffen 44 Prozent diese Aussage, was auch hier unter dem internationalen Durchschnitt liegt. Personen aus Singapur sagen dies am häufigsten (53 Prozent).Knapp zwei von fünf Befragten (38 Prozent) in allen 18 untersuchten Märkten geben an, üblicherweise elektronische Geräte, wie Laptops, die sie nicht mehr benötigen, in ihrem Zuhause aufzubewahren, beispielsweise im Schrank oder im Keller. 36 Prozent geben diese Altgeräte an andere Personen weiter, 28 Prozent verkaufen sie, 26 Prozent nutzen einen Recycling-Dienst. 11 Prozent aller Befragten sagen, dass sie ausrangierte Geräte wegwerfen.
Recycling-Nutzung
Deutsche sagen häufiger als der internationale Durchschnitt, dass sie nicht mehr benötigte elektronische Geräte verkaufen (33 zu 28 Prozent). Dafür nutzen sie nach eigener Aussage seltener einen Recycling-Dienst (20 zu 26 Prozent).Der internationale Altersvergleich macht deutlich, dass ältere Befragte ab 55 Jahren am häufigsten Recycling-Dienste für nicht mehr verwendete Altgeräte in Anspruch nehmen (34 Prozent im Vergleich zu 19 Prozent bei den 18- bis 24-Jährigen).