Mit 66 Prozent geben genau zwei Drittel der großen Unternehmen weltweit an, dass sie heute mehr Lagerbestände haben als vor der Pandemie, wobei fast jedes fünfte Unternehmen (18 Prozent) "deutlich mehr" Lagerbestände hält. Der wachsende Fokus auf derartige Maßnahmen zur Bewältigung von Störungen in der Lieferkette wird in einer von IFS in Auftrag gegebenen, Studie hervorgehoben, für die mehr als 1.450 Geschäftsführer in Großunternehmen in Deutschland, Frankreich, Skandinavien, Großbritannien, USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten befragt wurden. IFS entwickelt und liefert Cloud-Enterprise-Software für Unternehmen.
Die Studie wirft einen Blick auf den Einfluss der Lieferketten-Störung auf Unternehmen. So geben sieben von zehn Teilnehmern an, dass sie die Zahl ihrer Rohstoff-, Material- und Vorprodukt-Zulieferer als Reaktion auf die jüngsten Probleme in der Lieferkette erhöht haben. Die Rohstoffe, Komponenten und Endprodukte, die sie von ihren Zulieferern beziehen, werden dadurch wahrscheinlich teurer, vor allem angesichts der zunehmenden Inflation. Dementsprechend haben 53 Prozent der Unternehmen in Erwägung gezogen, den Anteil der von ihnen selbst hergestellten Komponenten zu erhöhen. Diese und ähnliche Maßnahmen führen jedoch zu zusätzlichen Kosten, mehr Komplexität und weniger Nachhaltigkeit in der Lieferkette. Hinzu kommt, dass die Umstellung auf Kreislaufwirtschaft für viele Unternehmen weltweit zu einem Muss wird, was den Handlungsdruck noch erhöht.
Die Studie wirft einen Blick auf den Einfluss der Lieferketten-Störung auf Unternehmen. So geben sieben von zehn Teilnehmern an, dass sie die Zahl ihrer Rohstoff-, Material- und Vorprodukt-Zulieferer als Reaktion auf die jüngsten Probleme in der Lieferkette erhöht haben. Die Rohstoffe, Komponenten und Endprodukte, die sie von ihren Zulieferern beziehen, werden dadurch wahrscheinlich teurer, vor allem angesichts der zunehmenden Inflation. Dementsprechend haben 53 Prozent der Unternehmen in Erwägung gezogen, den Anteil der von ihnen selbst hergestellten Komponenten zu erhöhen. Diese und ähnliche Maßnahmen führen jedoch zu zusätzlichen Kosten, mehr Komplexität und weniger Nachhaltigkeit in der Lieferkette. Hinzu kommt, dass die Umstellung auf Kreislaufwirtschaft für viele Unternehmen weltweit zu einem Muss wird, was den Handlungsdruck noch erhöht.

20 Prozent sehen signifikante Beeinflussung
89 Prozent der deutschen Studienteilnehmer nehmen eine Beeinflussung ihrer Betriebsprozesse durch Probleme und Störung in der Lieferkette und Fachkräftemangel wahr. 20 Prozent nehmen diese Beeinflussung sogar als sehr signifikant wahr und nur 11 Prozent stellen keine Einwirkung fest. Hier geben 28 Prozent der Befragten aus Deutschland den Mangel an Rohstoffen und Bauteilen als schwerwiegendstes Problem an. 7 Prozent haben damit zu kämpfen, ihre Geschäftstätigkeit an den sich schnell wandelnden Markt anzupassen, 15 Prozent beklagen Qualifikationsdefizite. Erhöhte regulatorische Belastungen wie den Brexit gaben 14 Prozent der deutschen Befragten an. 18 Prozent der Deutschen erwarten, dass die aktuellen Unterbrechungen der Geschäftstätigkeiten bis Mitte 2022 anhalten, 40 Prozent prognostizieren Besserung bis Ende 2022, 21 Prozent schätzen die Unregelmäßigkeiten werden bis Mitte 2023 andauern und 12 Prozent gehen sogar davon aus, dass ein reibungsloser Betrieb erst wieder Ende 2023 einsetzen wird. Ein kleiner Prozentsatz von vier Prozent vermutet, dass die Störungen sich bis 2024 hinziehen. Fast drei Viertel (72 Prozent) orientieren sich in dieser Hinsicht verstärkt in Richtung einheimischer Zulieferer.
Supply-Chain-Management als Hauptproblem
Als größte Priorität, die es durch Investitionen in Technologie in diesem Jahr zu lösen gilt, sehen die befragten Unternehmen in Deutschland das Supply-Chain-Management an erster Stelle (46 %). Als zweitgrößte Herausforderung wird die Kundenbetreuung angeführt (34 %), sowie das Nachhaltigkeitsmanagement (29 %). 33 Prozent sehen den Fokus auf der Verwaltung von Dienstleistungen, 29 Prozent auf Vertriebs- und Geschäftsentwicklung, 27 Prozent auf finanziellen Prognosen. 33 Prozent vermuten das Talent-Management als einen der relevantesten Punkte und 23 Prozent geben den Investitionen in die Technik im Back Office höchste Priorität.