Light+Building 2020: Alles wächst im Jubiläumsjahr zusammen
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19.11.2019
20 Jahre Jubiläum feiert die Light+Building vom 8. bis 13. März 2020. Das Motto der Weltleitmesse für Licht und innovative Gebäudetechnik im kommenden Jahr: Connecting. Pioneering. Fascinating. Der Schwerpunkt liegt damit auf der Vernetzung. Denn nicht nur Technologien werden künftig weiter zusammenwachsen, sondern auch Technologien und Dienstleistungen, Gewerke und ganze Sektoren wie Energie, Verkehr und Gebäude.
Elektrohandwerke gut aufgestellt
Ingolf Jakobi (Foto: ZVEH)
Die aktuelle wirtschaftliche Situation in den Elektrohandwerken ist nach wie vor gut. „Dieser Bereich“, so Ingolf Jakobi, „wird mit dem Klimaschutzprogramm der Regierung weiter an Bedeutung gewinnen.“ Gleichzeitig kritisierte der ZVEH-Hauptgeschäftsführer, dass die politischen Signale bezüglich der Energiewende nicht weit genug gingen: „Um einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutzzu leisten, müssten fossile Energien mit einer deutlich höheren CO2-Steuer belegt werden. Wer die Menschen für die Energiewende begeistern will, muss zudem regenerative Energien viel stärker fördern als es aktuell vorgesehen ist.“
Gewerke, Technologie und Dienstleistungen wachsen zusammen
Nur ein Beispiel für einen Trend, der sich nach Ansicht von Ingolf Jakobi weiter durchsetzen wird: das Zusammenwachsenvon Technologien und Dienstleistungen. „Wichtig ist, sich jetzt schon zu überlegen, wie ich mich weiterentwickeln und in welchem Bereich ich ergänzende Dienstleistungen anbieten kann. Denn wenn ich zu lange warte, werden andere diesen Markt erobern und die Konditionen diktieren“, machte Jakobi deutlich und spielte damit, wie seine Kollegen vom ZVEI, unter anderem auf das Potential von Predictive Maintenanceund anderen, an der Schnittstelle zu neuen Technologien angesiedelten, Services an.
Auch in einem anderen Bereich wird sich nach Ansicht Jakobis in den kommenden Jahren viel verändern: Es müsse viel stärker gewerkeübergreifendgedacht werden. Denn wie im Bereich der Schließtechnik, früher einem klassischen Metallgewerk, werde mit der Zunahme smarter Technologien auch im Energiebereich die Trennlinie zwischen dem Elektrohandwerk und Sanitär/Heizung/Klima verwischen.
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