Die 2016 begonnene neue Ausrichtung der Amica International GmbH durch den neuen Geschäftsführer, Zbigniew Platek, trug bereits in 2018 erste Früchte und bescherte der in Ascheberg ansässigen Vertriebsgesellschaft ein zweistelliges Umsatzwachstum.
Wachstum deutlich über dem Markt
„Das ist umso bemerkenswerter, wenn man das erzielte Ergebnis mit dem Gesamtmarkt vergleicht, der in diesem Zeitraum mit zwei Prozent rückläufig war. Auch das begonnene Jahr 2019 zeigt im ersten Quartal überdurchschnittliches Umsatzwachstum und wir sind sicher, dass wir auch im Gesamtjahr 2019 deutlich über dem Markt wachsen werden“, erläutert Zbigniew Platek. „Wir freuen uns insbesondere, dass wir als Allkanalanbieter in allen Bereichen wachsen konnten und auch in Zukunft weiterhin werden. Unser besonderes Augenmerk gilt dabei dem qualifizierten Fachhandel im Elektro- und Möbelbereich, sowie den hier dahinter stehenden Einkaufsverbänden und –kooperationen. Gerade der stationäre Handel trägt wesentlich dazu bei, die Marke Amica in den Köpfen der Verbraucher positiv zu besetzen. Deshalb werden wir diesen Absatzmittlern auch in Zukunft unsere besondere Unterstützung anbieten“, so Platek weiter.
Auch die gesamte Amica Gruppe, die bereits seit 1945 ihren Stammsitz im polnischen Wronki in der Nähe von Posen hat, kann über erfreuliche Ergebnisse berichten. So stieg der konsolidierte Weltumsatz der Amica Gruppe von 623 Millionen Euro in 2017 um knapp zehn Prozent auf 680 Millionen Euro in 2018.
Ambitionierte Wachstumsziele gesetzt
In seiner mittelfristigen Planung verfolgt die Gruppe weiterhin ambitionierte Wachstumsziele. Das gilt natürlich auch für die deutsche Tochter Amica International, die im Länderportfolio der stärkste Exportmarkt ist. Ein Blick auf die Bedeutung der einzelnen Produktbereiche der Gesamtgruppe zeigt, dass nach wie vor Kochgeräte wie Herde, Backöfen, Kochfelder und Dunstabzugshauben mit 58 Prozent Anteil dominieren. Auf Platz 2 folgen Kühl- und Gefriergeräte. Insgesamt wurden in 2018 von der gesamten Amica Gruppe fast 5 Millionen Geräte weltweit verkauft. Innerhalb der letzten drei Jahre hat die Gruppe auch erheblich in neue Mitarbeiter investiert. So hat sich die Anzahl der Beschäftigten von etwa 2500 im Jahr 2016 auf rund 3000 Ende 2018 um 20 Prozent erhöht, in Deutschland sind aktuell 104 Mitarbeiter beschäftigt.